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Doppelte Freude heute gegen 23 Uhr im Eisstadion. Die über 3300 Fans konnten nicht nur einen der Indians gegen die Heilbronner Falken bejubeln sondern auch die Verpflichtung von Thomas Ower als Full-Time Indianer zu kommenden Saison.

Einzige Voraussetzung dafür ist der Verbleib in der 2. Bundesliga und da könnte der heutige Sieg ein ganz wichtiger gewesen sein.

In einer wahren Oldschool Hockey Partie siegten die Indians verdient gegen die Heilbronner Falken mit 8:6(2:2;3:1;3:3) und konnten die wieder erstarkten Freiburger Wölfe auf Distanz halten.

In eine Partie mit starken Offenisv- aber schwachen Defensivreihen erwischten die Indians nach nervösen Beginn den besseren Start. Dank eines starken Petr Mares und John Hughes als Puckverteiler mussten Brady Leisenring im Powerplay und DJ Jelitto bei 5 gegen 5 bei den Toren zum 1:0 und 2:0 im Slot nur noch den Schläger hinhalten. Die Gäste schlugen aber durch einen abgefälschten Schuss von Fenton (PP) und einem verdeckten Schuss von Cory Urquhart fünf Sekunden vor Drittelende zum 2:2 zurück. Der gute Schiedsrichter Carsten Lenhardt lies die sehr körperbetonte Partie möglichst oft laufen und so sahen die Fans (darunter rund 50 aus Heilbronn) viele Checks und tollen Kampf von beiden Seiten.

Im zweiten drittel erwischten die Gäste den besseren Start. Neuzugang Jeff Mason, der auffälligste der ansonsten eher blassen Heilbronner Neuerwerbungen Reid und Monych, traf zum 2:3. Dann drehten die Indians aber im Powerplay mächtig auf. Erst narrte John Hughes die Penaltykiller der Gäste mit einem schnellen Alleingang zum 3:3. Dann bediente der kleine Kanadier Brady Leisenring mit einem tollen Pass genau an den langen Pfosten zum 4:3 und zu guter letzt traf Seppi Staltymar mit einem Schuss von der blauen Linie zum 5:3. Zwischen den beiden letzten Toren flogen dann auch die Fäuste vor dem kasten der Indians. Nach einem Monstersave von Thomas Ower stocherte aus frust nach und so entwicjelte sich eine Fight zwischen Stolikowski, Martens und Saggau gegen Monych, Fendt und Plachta. Der umsichtige Schiri Lenhardt schickte alle Kämpfer mit jeweils 2+2 Strafminuten in die Kühlbox. Das 5:3 wurde dann ermöglicht , weil Cory Urquhart wieder gegen Ower nachstocherte und es Lenhardt doch dann langsam zu bunt wurde.



Wieder in die andere Richtung ging es im letzten Drittel. Nach einer unglücklichen Strafe gegen Brady Leisenring wegen Spielverzögerung verkürzte der heute stürmende Verteidiger Thomas Gödtel das Spiel auf 5:4. Auch die beiden folgenden Treffer gingen auf Thomas Gödtel. Mit den Toren zwei und drei an diesem Abend drehte der gebürtige Garmischer das Spiel auf 5:6. Ein "Natural Hattrick" eines gelernten Verteidigers dürfte fast so selten wie ein Sechser im Lotto sein. Die Indians gaben aber nicht auf und erhöhten jetzt nochmal den Druck auf die ebenfalls indisponierte Abwehr der Falken. Erst fand Petr Mares den völlig freistehenden Kyle Doyle zum 6:6 Ausgleich, dann lenkte Doyle eine Bogenlampge von Mares Richtung Falken Tor unhaltbar für Keeper Vogl zum 7:6 ab. Eine Minute vor Schluss nahm Gästetrainer Rico Rossi seinen Keeper für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis doch ein gewonnenes Bully von Hughes und ein Lupfer von DJ Jelitto aus der neutralen Zone besiegelten den 8:6 Sieg der Indians.

Die offiziellen Statistiken vom Spiel auf Pointstreak
30/1/10, 00:48
3 Kommentare 3 Kommentare ( 342 mal angeschaut )  |  [ 0 Trackbacks ]  |  
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bayerlorzer


auf jeden Fall hat die Moral wieder absolut gestimmt. Die Spieler, die auf dem Eis sstanden haben gezeigt, das sie echt Indianer sind.
Und die schönste Nachricht des Jahres kam dann ja noch zum Schluß.
Wir kriegen endlich einen Top-Torwart. Ich denke Thomas wird sogar ein richtiger Häuptling für uns sein.
Danke Vorstand, eine bessere Wahl hätte es nicht geben können. :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :ech :B :B :B :B :B :B :B :B :B :B :B :B :B :B :B :B :B
30/1/10, 17:20

very old indians freak
Hallo, Fans,

das Spiel gestern Abend hat viele andere nicht so erfolgreich verlaufene Spiele entschaedigt. Ich gehe schon seit Anfang der 80-iger Jahre zum ECH, aber an eine solches Spiel mit so vielen Auf- und Abs habe ich dort noch nicht erlebt.

Bis zum 1.Gegentor habe ich eine sehr starke Mannschaftsleistung gesehen, auch die Abwehr hat da nicht viel zugelassen. Was dann allerdings bis zum 2:3 passiert ist, kann ich mir nicht erklaeren. Nicht nur die Abwehrspieler, sondern auch die Angriffsreihen haben ihren Gegenspielern viel zu viel Platz gelassen und waren einfach nicht mehr aggresiv genug. Dies hat der Gegener mit seinen erstklassigen Angriffsreihen gnadenlos bestraft. Danach fing sich die Mannschaft wieder und schlug mit einem gestern Abend wirklich sehr guten und effizienten Ueberzahlspiel wieder zurück und ging mt einem 2 Tore Vorsprung in das letzte Drittel.

Was dann im letzten Drittel sich in den ersten 12 Minuten abspielte, daduer kann ich keine Worte finden. Wie das Kaninchen vor der Schlange ließ sich das Team den Schneid abkaufen und geriet wieder in Rueckstand. Als wenn sie um die Gegentore gebettelt haben, fingen sie dann in den letzten 7 Minuten wieder an, Eishockey zu spielen und schossen dann noch den nicht mehr fuer moeglich gehaltenen Sieg heraus.

Es war ein denkwuerdiger Abend, aber so etwas geht nicht immer gut aus. Solche Spiele koennen natuerlich auch Signalwirkung fuer die naechsten Spiele haben, ich baue und hoffe darauf. Die gestern von der Mannschaft genommenen Auszeiten muessen allerdings in den naechsten Spielen eher seltenen Charakter haben, denn die Freiburger haben seit dem Trainerwechsel maechtig zugelegt und sind auf jeden Fall weiter zu beachten.

Ich wünsche dem Team morgen in Riessersee alles Gute und druecke beide Daumen. :ech :ech :ech :ech :thump_down :thump_down
30/1/10, 15:51

bs-indianer
und sonntach in riessersee(wir spielen doch sonntach da!?!?!)...spielen wir ganz ohne abwehr....und gewinnen....26:25.... :B

det soll jetzt keine negativ-kritik sein.....eher ein lob ans team.....vor nicht allzulanger zeit gingen solche spiele verloren :ech
30/1/10, 15:03

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