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Leider absolut zu Recht sind die EC Hannover Indians heute aus dem Rennen um die Play-Off Plätze ausgeschieden.

Gegen die Landshut Cannibals unterlagen die Indians verdient mit 0:3 (0:1;0:1;0:1) und müssen so früh wie lange nicht mehr in die Sommerpause gehen.

Wie bereits die ganze Saison starteten die Indians nicht schlecht in die Partie. Doch zeigte sich bereits früh, dass Gästekeeper Sebastian Vogl einen guten Tag erwischt hat und die Indians vor dem Tor nicht giftig genug waren. Überall dort, wo es auch mal wehtun kann, waren die Indianstürmer auf dem Eis nicht zu finden. Gegen die wie zu erwarten gut gestaffelte Defensive der Niederbayern fand man im ganzen Spiel nie ein Mittel und wurde an den banden in Zweikämpfen aufgerieben. Besser machten es die Gäste, die genau vier Minuten vor Drittelende mit einem einfachen Querpass die Indiansabwehr aushebelten. Oldie Günter Oswald fand den völlig freistehenden Andre Huebscher am langen Pfosten und der Förderlizenzspieler traf zum 0:1 Pausenstand.

Im zweiten Drittel ließen sich die Indiansspieler und die rund 2400 Zuschauer zu Anfang noch nicht entmutigen. Auf und neben dem Eis hatte man die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Doch wie zuletzt war die Chancenverwertung, auch aufgrund einer schlechten Schussqualität, einfach grausam. Dazu holte man wie schon die ganze Saison zu wenig Strafen heraus. Cleverer machten es dort die Gäste. Alleine Andre Huebscher holte durch zwei klare Schwalben zwei Powerplay heraus. Doch erst eine Strafe gegen Zach Tarkir, der völlig unbedrängt den Puck aus dem Indiansdrittel ins Netz schoss, versenkte die Indians Mannschaft Anno 2010/2011 endgültig. Wieder war Andre Huebscher zur Stelle und schloss eine Konter mit einem Wunderschönen Shcuss in den Winkel (Schussqualität !) zum 0:2 ab. Von diesem Schock erholten sich die Indians nicht mehr. Der neben Sven Gerbig einzig überzeugende und zumindest Emotionen zeigende Thomas Ower hielt bis zum Ende des Drittel sogar noch zwei Alleingänge der Kannibalen.

Im letzten Drittel war dann die Luft raus. Auf und neben dem Eis. Die Indians liefen sich weiter die Hacken wund und kamen doch nicht richtig zum Tor. Dazu machte Sebastian Vogl mit grandiosen Paraden die Hoffnung auf einen möglichen Anschlußtreffer der Indians zu nichte. Bezeichnend dann auch der Treffer zum 0:3 Endstand. Bei eigener Überzahl verloren die Indians in der neutralen Zone den Puck und Ty Morris machte mit diesem Shorthander einen Haken unter die Indians Saison 2010/2011.

Die offiziellen Statistiken vom Spiel auf Pointstreak

P.S. Ich bitte von allzu emotionalen Kommentaren abzusehen. Beleidigungen gegen Spieler und Trainer werde ich kommentarlos löschen.


11/3/11, 22:48
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Einen äußerst schlechten Start in die Pre-Play-Offs erwischten die EC Hannover Indians am Dienstag Abend.

In Spiel 1 der Best-Of-3 Serie schlugen die gastgebenden Landshut Cannibals den ECH verdient mit 6:1 (1:0;5:0;0:1) Toren. Somit heißt es am Freitag für die Indians: Siegen oder Fliegen.

Vor rund 1500 Zuschauern zeigten sich die Indians, die auf Verteidiger Zach Tarkir verzichten mussten, zunächst auf Augenhöhe und hatten auch ihre Tormöglichkeiten (und davon deutlich mehr und gefährlichere als Landshut), doch den ersten Treffer erzielten die Bayern. Kurz vor Ende des Drittels traf Cannibals Urgestein Markus Hundhammer zum 1:0 für die Hausherren. Dies war ein Vorgeschmack für das zweite Drittel.

In diesem erwischten die Indians einen katastrophalen Start und kassierten von 3 1/2 Minuten 3 (!!) Treffer. Hundhammer, Mrazek und Uvira schraubten das Ergebnis auf 4:0 hoch und ließen den völlig im Stich gelassen Thomas Ower verärgert sein Tor räumen. Kurze Zeit vorher hatte bereits eine Auszeit von Trainer Kaminski nicht geholfen. Nun durfte (musste) Peter Holmgren ran und konnte zu Anfang auch einige Chancen entschärfen doch Huebscher und wieder Hundhammer trafen auf wenig Gegenwehr der Indians Abwehr und erzielten im zweiten Drittel noch Treffer fünf und sechs. Pausenstand nach 40 Minuten: 6:0.

Im letzten Drittel schalteten dann die Kannibalen mehrere Gänge zurück und so konnten die Indians nach gut 50 gespielten Minuten zumindest den Ehrentreffer erzielen. DJ Jelitto markierte den 6:1 Endstand.

In der zweiten Partie der Pre-Play-Offs gingen die Bietigheim Steelers bei den Starbulls Rosenheim ebenfalls mit 6:1 unter.

Weiter geht es dann am Freitag um 20 Uhr im Eisstadion am Pferdeturm. Dann wird man hoffentlich ein anderes Team Hannover Indians auf dem Eis sehen.

Die offiziellen Statistiken vom Spiel auf Pointstreak
08/3/11, 22:43
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Die EC Hannover Indians erwiesen sich bei der gestrigen Stadioneinweihung in Bremerhaven als guter Gast.

In einer in weiten Strecken schwachen Partie beider Teams verloren die Indians vor natürlich ausverkauften Haus verdient mit 3:1 (0:0;2:1;0:0) und müssen nun ab Dienstag gegen die Landshut Cannibals um die letzten beiden Play-Off Plätze spielen.

Im letzten Spiel der Hauptrunde zeigten beide Teams ein nervöses ersten Spieldrittel. Die etwas besseren Chancen hatten dabei aber die Gastgeber. Die Indians brachten zumeist nur schwache Schüsse auf das von Marco Suvelo gehütete Fischtown Tor. Auf der Gegenseite musste Thomas Ower schon mehr Können aufbieten um die qualitativ besseren Chancen zu entschärfen.

Im zweiten Drittel, dass Aufgrund eines Schadens an der Zamboni 15 Minuten später begann, zeigten sich beide Teams effektive vor dem Tor. Die Gastgeber waren aber weiterhin die bessere Mannschaft und gingen durch Carsten Gosdeck in Überzahl auch verdient in Führung. Die Indians hatten jetzt Mühe den Druck der Bremerhavener stand zu halten, konnten aber trotzdem den einen oder anderen Konter spielen. Diese wurden aber teilweise dermaßen schlecht zu Ende gespielt dass die Indians ein Abseits-, Icings- und Fehlpassfestival veranstalteten. So folgte folgerichtig dann auch das 2:0 durch Alexander Janzen nach gut 30 gespielten Minuten. Die Indians zeigten wenig später mal ihre gute Seite und spielten ein hervorragendes Powerplay. Am Ende fälschte Hannovers bester Alex Dmitiriev einen Schreiber Schlagschuss zum 2:1 Anschlusstreffer ab. Das war es dann aber auch mit der Herrlichkeit und die Indians zeigten wieder ihr anderes Gesicht. Icings, Abseits und Fehlpässe.

Im letzten machten die Gastgeber schnell den Sack zu. Chris Stanley bediente den völlig freistehenden Patrick Hucko, der mit einem wunderbaren One-Timer in den Winkel Ower zum 3:1 keine Chance lies. Da muss der Puck halt hin, und nicht wie bei den Indians flach auf Schoner Höhe. Bis auf zwei Reibereien, die der gute Schiedsrichter Franz-Josef Trainer in seinem letzten Spiel mit jeweils 2+2 Strafen ahndete, passierte im letzten Drittel eigentlich nicht mehr viel. Bei den Indians lief weiterhin offensiv so gut wie nichts zusammen und Bremerhaven spielte die Uhr relativ locker herunter.

Für die Indians gilt es nun aus dem Formtief herauszukommen und am Dienstag beim ersten Spiel in Landshut den Schalter umzulegen. Das gilt insbesondere für die Ausländer, die in Bremerhaven mal wieder ausnahmslos schwach waren.

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07/3/11, 09:19
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Die EC Hannover Indians konnten die Chance auf Platz acht wahren.

Vor knapp 3800 Zuschauern siegten die Indians gegen die Wölfe Freiburg mit 4:3 (2:2;2:1;0:0) und bekommen Ihr Endspiel um das Heimrecht am Sonntag in Bremerhaven.

In einer von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägten Partie erwischten die Indians einem Traumstart. Nach nur 24 Sekunden traf DJ Jelitto im Nachschuss nach einem Bauerntrick von Jamie Chamberlain zum 1:0. Gut vier Minuten später war die schwache Freiburger Abwehr wieder überfordert und Marcus Sommerfeld traf freistehend nach guter Bandenarbeit von Kevin Richardson und Alex Dmitriev zum 2:0. Die Gäste suchten nun Ihr Heil in der Flucht nach vorne und griffen die Indians sehr früh in der eigenen Zone an. Die Indians hatten nun Probleme aus der eigenen Zone zu kommen und verursachten viele Fehler. Einen dieser Fehler nutzte Eddy Rinke aus, der einen Alleingang zum 2:1 Anschluss abschließen konnte. Die Gäste hatten jetzt mehr vom Spiel und hatten mit Christian Billich und Dustin Sylvester ihre besten in der ersten Sturmreihe. Fast schon folgerichtig erzielte diese Reihe, trotz des Mitschleppens des unfassbar langsamen Patrick Vozar, den 2:2 Ausgleich.

Auch im zweiten Drittel hatten die Indians den besseren Start. Mike Schreiber traf mit einem schönen aber für Imrich Petrik nicht unhaltbaren Schlagschuss von der blauen Linie zur 3:2 Führung. Wieder schalteten die Indians nach der Führung einen Gang zurück und so brachte man die Gäste wieder ins Spiel. Keeper Thomas Ower rückte jetzt vermehrt in den Mittelpunkt. Zweimal rette Ower großartig gegen Sylvester und Zanoski und bei der dritten Großchance war er dann machtlos. Dustin Sylvester traf freistehend mit einem platzierten Flachschuss zum nicht unverdienten 3:3 Ausgleich. Die Indians wackelten nun in ihrer eigen Zone deutlich und ermöglichten durch leichte Fehler den Wölfen immer wieder gute Torchancen. Knapp zwei Minuten vor Drittelende wurde es DJ Jelitto dann wohl zu bunt. Der Deutsch-Amerikaner schnappte sich im eigen Drittel den Puck, umkurvte die komplette Wölfe Mannschaft und drosch den Puck mit einem Schlagschuss zum 4:3 fast durch die Maschen.

Im letzten Drittel drängten die Gäste mit viel Einsatz auf einen wiederholten Ausgleich. Die Indians spielten in dieser Phase viel zu offensiv und weiterhin sehr fehleranfällig und mussten so im letzten Drittel zum insgesamt dritten mal von Pfosten oder Latte gerettet werden. Mit viel Glück überstanden die Indians diesen offenen Schlagabtausch und verspielten so nicht leichtfertig diese wichtigen drei Punkte. Freiburg schaffte auch mit dem sechsten Feldspieler nicht mehr den Ausgleich, der nicht unverdient gewesen wäre.

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04/3/11, 23:48

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Die EC Hannover Indians konnten mit einem Auswärtssieg die minimale Chance auf das Heimrecht in den Pre-Play-Offs wahren.

Vor 900 Zuschauern siegten die Indians bei den Eispiraten Crimmitschau im Nachholspiel mit 3:4 (2:0;0:3;1:1).

Nach einem total verschlafenen wo man mit einem 2:0 Rückstand (Tore durch Garett Bembridge und Hannes Albrecht) noch sehr gut bedient war konnten die Indians im zweiten Drittel den Schalter umlegen und die Partie zu ihren Gunsten drehen. DJ Jelitto, Alex Dmitriev und Andrew McPherson trafen zur 2:3 Führung nach 40 gespielten Minuten.

Im letzten Drittel konnten die Indians schnell mit zwei Toren in Führung gehen. Dmitriev traf nach 66 Sekunden zum vorentscheidenden 2:4 für den ECH. Zwar kamen die Gastgeber gut drei Minuten später durch Bembridge nochmal auf 3:4 heran aber mit einem guten Thomas Ower und etwas Glück konnten die Indians diesen wichtigen Sieg über die Zeit bringen.

Weiter geht es für die Indians am Freitag gegen die ebenfalls schon in der Abstiegsrunde stehenden Freiburger Wölfe.

Die offiziellen Statistiken vom Spiel auf Pointstreak
01/3/11, 23:04


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