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So schnell wird aus Sonnenschein wieder Trübsal.

Bei den Landshut Cannibals unterlagen die Indians vollkommen verdient mit 8:2 (5:0;3:2;0:0) und machten wieder mit einer Strafzeitenorgie von sich reden. Am Ende hatten die Spieler inkl. Trainer Joe West 74 Strafminuten gesammelt, die Landshuter kamen mit 14 aus.

So war es nicht verwunderlich das 5 der 8 Kannibalen Treffer in Überzahl fielen. Toupal, Oswald und ein "Natural Hattrick" vom Miesbacher Ehrenbürger Ty Morris fegten die Indians im ersten Drittel mit 5:0 vom Eis.

Im zweiten Drittel "durfte" dann Jan Münster das Indianer Tor hüten, musste aber noch drei weitere Treffer von Abstreiter, Welz und Toomey hinnehmen. Zum zwischenzeitlichen 6:1 traf Christoph Koziol, zum 8:2 Kyle Doyle.

Im letzten Drittel ließen es die Gastgeber dann ruhiger angehen und so gab es keine weiteren Treffer zu sehen. Einzig Schiedsrichter Ulrich Hatz brachte weiterhin Farbe in Spiel und verteilte weiter fröhlich Strafzeiten gegen die Indians.

Die offiziellen Statistiken vom Spiel auf Pointstreak
08/3/10, 09:31
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Die EC Hannover Indians konnten am Freitag weiter Selbstvertrauen für die kommenden Play-Downs sammeln.

Mit der vielleicht besten Saisonleistung zeigten die Indians endlich über die vollen 60 Minuten ein richtig gutes Spiel und gewannen am Ende vielleicht sogar mit ein, zwei Tore zu niedrig gegen Tower Stars Ravensburg mit 3:0 (1:0;1:0;1:0).

Vor über 3500 im Winterwunderland am Pferdeturm zeigten die Indians von Beginn an eine engagierte Leistung und erspielten sich gleich einige gute Torchancen. Konnten Doyle und Jelitto ihre Chancen noch nicht nutzen, machte es Christoph Koziol in der 9. Spielminute besser. Mit einer feinen Einzelleistung kurvte der Techniker durch die Ravensburger Hintermannschaft und lies Gästekeeper Josef Mayer mit einem flachen Rückhandschuss keine Abwehrmöglichkeit. In der Folgezeit erspielten sich die Indians weiter zahlreiche Torchancen doch alleine drei mal verhinderte der Pfosten einen weiteren Treffer der Gastgeber. Bei einem 5 gegen 3 Powerplay zum Ende des Drittels hatten die Indians die große Möglichkeit auf 2:0 davon zuziehen, doch der Puck lief heute im Powerplay bei den Großstadtindianern nicht gut. Aufregung gab es vorher noch um ein vermeintliches Tor von John Hughes, dem der ansonsten sehr gute Schiedsrichter Levente Györgyicze allerdings die Anerkennung verweigerte. So ging es mit einem schmeichelhaften 1:0 in die erste Drittelpause.



Im zweiten Drittel erwischten die Indians einen Traumstart und holten das bereits im ersten Drittel fällige zweiten Tor schnellstmöglich nach. Ein gewonnener Zweikampf im eigenen Drittel, ein schneller Pass aus der Abwehr auf Brady Leisenring und der US-Amerikaner mit einem präzisen Pass in den Slot wo John Hughes gekonnt mit dem Schläger den Puck ins Gästetor spitzelte. Mit dem 2:0 im Rücken drückten die Indians weiter auf das Ravensburger Tor und hatten weitere gute Möglichkeiten. Einzig ein Konter von Artjom Kostyrev lies alle noch einmal aufschrecken. Doch Pfosten, Außennetz und der heute sehr sichere Youri Ziffzer verhinderten die einzige gute Torchancen der enttäuschenden Gäste. Wann hatte man es zuletzt am Pferdeturm erlebt, dass sich ein Indianskeeper im Spiel mit Dehnübungen warm halten musste.

Im letzten Drittel bliesen die Tower Stars gleich zu Beginn nochmal zum (letzten) Angriff, doch ein Konter über Atherton, Mares und Chamberlain vollendete Kyle Doyle gekonnt zum 3:0 Endstand. In den weiteren 15 Spielminuten ließen die Indians aber auch gar nichts anbrennen und im Minutentakt wurde Gästeangriffe abgefangen. Man hatte den Eindruck das heute wirklich jeder Zweikampf an die Indians ging.

Fazit:
Nur eine Strafzeit, eine taktisch äußerst kluge Spielgestaltung und dazu endlich ein Keeper, der durch Ruhe der Mannschaft helfen konnte. Das sind die Werkzeuge um den Klassenerhalt zu schaffen.

Dazu bekamen wie schon zuletzt alle vier Sturmreihen viel Eiszeit und besonders die Reihen 3 und 4 machen seit einigen Spielen einen tollen Job und konnten heute sogar mit vielen Torchancen die entsprechenden Ravensburger Checking Lines klar ausstechen.

Die offiziellen Statistiken vom Spiel auf Pointstreak
06/3/10, 12:16
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Die EC Hannover Indians konnten mal wieder einem Großen ein Bein stellen.

Vor gut 2100 Zuschauern, die sich trotz Sturmwarnung, 96 Spiel und Olympia-Finale an den Pferdeturm begeben haben, siegten die Indians mit 4:3 (2:0;1:1;0:2;1:0) nach Verlängerung.


Bereits vor dem Spiel sorgten die Bietigheimer für Kopfschütteln. So hatten die Stellers Verantwortlichen das Spiel unter Verbandsaufsicht stellen lassen. Trainer Christian Brittig hatte sich bereits bei den vorherigen Spielen über die harte Gangart der Indians echauffiert.

Die Indians ließen aber solchen Ablenkungsmanöver nicht Einschüchtern und übernahmen von Minute eins das Heft in die Hand. Die Gäste warfen wieder ihr destruktives Defensiv System in die Waagschale und warteten auf Fehler der Indians. Doch die kamen nicht, ganz im Gegenteil. Gästekeeper Martin Morczinietz hatte mehr zu tun als ihm lieb sein kann. Dazu zeigten die Steelers auch bisher selten gesehene Schwächen. Dieses nutzen die Indians in der 12. Spielminute aus. Nachdem sich John Hughes und Brady Leisenring im Gästedrittel festgesetzt hatten stand DJ Jelitto am langen Pfosten völlig frei und konnten im zweiten Nachschuss zum 1:0 treffen. Auch beim 2:0 in der 15. Spielminute war die sonst so sattelfeste Steelers Abwehr nicht auf der Höhe. Doyle spielte schnell auf Petr Mares, dieser sah Chamberlain im Slot freistehend und der überwand Morczinietz zum Zweiten mal in diesem Drittel. Christian Brittig nahm eine Auszeit um seine Mannen wieder auf Spur zu bringen. Die Chancen der Gäste wurden aber relativ problemlos vom starken Thomas Ower entschärft.



Im weiten drittel wurde das Spiel jetzt offener. Bietigheim tat nun endlich auch in der offensive etwas. Doch zwei Strafzeiten von Kelly und Hammer ermöglichten den Indians ein 5 gegen 3 Powerplay. Nach einem guten PJ Atherton Schuss lies Morczinietz den Puck abprallen und Jelitto musste nur noch zum 3:0 abstauben. Morczinietz wechselte sich dann selber gegen die etatmäßige Nummer 1 Sinisa Martinovic aus. Leider verpassten es die Indians in dieser Druckphase das vierte Tor zu machen. So schlugen die Gäste bei 4 gegen 4 in der 11. Spielminute zurück. Beim einzigen schönen Angriff der Stellers im Spiel erzielte der dänische Nationalspieler Kasper Degn das 3:1.

Im letzten Drittel kam die Stellers deutlich besser aus der Kabine und machten gleich mit dem ersten Wechsel mächtig Druck. Die Indiansabwehr kamen deutlich sichtbar ins Schwimmen. Justin Kelly schoss richtig Tor und Greg Schmidt fälschte den Puck unhaltbar zum 3:2 Anschluss ab. Die Indians verlegten sich jetzt auf Ergebnishalten und warteten auf Konter. So übernahmen die Steelers immer mehr das Spiel. In der 51. Spielminute war es dann (leider) soweit. Nachdem Goebel und Hammer die Indiansdefensive unter Druck setzten stand Ex-Nationalspieler am langen Pfosten völlig blank und traf zum 3:3 Ausgleich. Die Indians blieben aber trotz der wieder mal vergeigten Führung ruhig und spielten wieder mit. Die beste Chancen aber vergaben aber die Indians 10 Sekunden vor Schluss wo sich Petr Mares nach einem Abwehrfehler den Puck schnappte und um das Tor fuhr. Leider passte Mares nicht zum heranstürmenden Jamie Chamberlain sondern an dem am langen Pfosten wartenden wo Kyle Doyle, der aber im letzten Moment gestört wurde.

In der Overtime hatten die Gäste die erste Möglichkeit doch der anschließende Konter über Bagu und Martens führte zum Siegtreffer. Kyle Doyle lief mit dem Puck einmal quer durch das Gästedrittel und traf dann aus kurzer Entwefernung und spitzem Winkel zum 4:2 Siegtreffer. Vorgangengen war allerdings ein ungeahndete Behinderung von Chamberlain, der Doyle den weg gegen Andress frei blockte. Schiedsrichter Christian Neubert gab aber den Treffer sofort und brummte Andress noch eine Zehnminutenstrafe auf. Vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit, da Neubert im ersten Drittel ein klaren hohen Stock mit Verletzungsfolge eines Steelers gegen Koziol nicht ahndete.

Fazit: Ein absolut verdienter Sieg der Indians die erst im letzten Drittel wieder wackelten. Heute reichten aber zum Glück 40 starke Minuten gegen die biederen Bietigheimer zum Sieg.

Die offiziellen Statistiken vom Spiel auf Pointstreak
28/2/10, 23:07
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Wieder einmal kam die Aufholjagd der Indians zu spät.

Vor 1600 Zuschauern in der Sparkassen Arena zu Kaufbeuren unterlag der ECH mit 3:2 (0:0;3:1;0:1), bleiben aber dank der Niederlage der Freiburger Wölfe weiterhin Vorletzter.

Nach einem 0:0 Startdrittel, in die beiden Keeper Thomas Tragust und Jan Münster stark hielten, nutzen die Joker im zweiten Drittel bei ausgeglichenen Spiel ihre Chancen besser. Bereits nach gut zwei Minuten traf Torjäger Mike Wehrstedt in Überzahl zum 1:0. Ex-Eislöwe Daniel Menge erhöhte in der 29. Spielminute auf 2:0. Die Indians, die bis dahin die Partie offen gestalten konnten, waren sichtlich beeindruckt und mussten nur vier Minuten später sogar das 3:0 hinnehmen. Stürmer Johannes Sigl traf mit seinem ersten Saisontor zur scheinbar beruhigenden Führung.

Die Indians gaben sich trotz des wieder einmal deprimierenden Spielstands nicht auf und kamen kurz vor Drittelende zum Anschlusstreffer. Jamie Chamberlain traf in Überzahl auf Zuspiel von PJ Atherton und Seppi Staltmayr zum 3:1.

Im letzten Drittel setzten die Indians die Gastgeber weiter unter Druck doch kamen trotz bester Möglichkeiten nur noch zum 3:2. Wieder war es Jamie Chamberlain der für den ECH treffen konnte. Eine Strafzeit von DJ Jelitto kurz vor Ende des Spiels machte aber der Aufholjagd ein jähes Ende.

So bleibt unter dem Strich eine weitere unnötige Niederlage der Indians, die wieder einmal an der schlechten Chancenverwertung scheiterten.

Weiter geht es für die Indians am Sonntag im Spiel gegen den Meister aus Bietigheim.

Die offiziellen Statistiken vom Spiel auf Pointstreak
27/2/10, 00:42
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Trotz einer guten Leistung müssen die EC Hannover Indians ein weiteres 0 Punkte Wochenende hinnehmen.

Gegen den Spitzenreiter aus der bayrischen Landeshauptstadt unterlagen die Indians mit 1:3 (0:1;1:1;0:1) und bleiben nur dank eines erfolgreichen Protestes der Füchse Weißwasser gegen die Freiburger Wölfe von der roten Laterne verschont.

Bei den Indians stand heute Jan Münster im Tor, für Jan Hemmes (Handverletzung) rückte JP Priebsch in die Verteidigung und zeigte eine gute Partie und war für mich sogar der Spieler des Spiels.

Eigentlich sollte Thomas Ower heute im Tor stehen, doch der bekam keine Freigabe der Frankfurt Lions und wird wohl in dieser Saison nicht mehr für die Indians auflaufen.

Vor nur 2300 Zuschauer (davon rund 150 Münchner) erwischten die Indians einen guten Start und bestimmten die ersten sechs Spielminuten der Partie. Ein Powerplay wurde aber trotz einer gut laufenden Puck nicht genutzt, auch bei 5 gegen 5 hatte man sehr gute Möglichkeiten zur Führung. Doch wie sie oft in dieser Saison gingen die Gäste am Pferdeturm in Front. Mit dem ersten anständigen Angriff der Münchner traf Mark Heatley auf Zuspiel von Oldie Niklas Hede zum 0:1. zwar zeigten sich die Indians in der offensive weiter bemüht doch trotz bester Chancen blieb das Ergebnis nach 20 Minuten beim 0:1.



Auch im zweiten Drittel zeigten die Indians eine gute Partie und konnten kurz nach Wiederbeginn den hochverdienten Ausgleich erzielen. Als Dave Reid noch eine Strafe aus dem ersten Drittel verbüßte traf John Hughes mit einer feinen Einzelleistung mit einem Flachschuss zum 1:1. Dieses Tor beflügelte die Indians merklich und die Gäste kamen mehrmals mächtig ins Schwimmen. Bei zwei Powerplays hatten die Indians die große Möglichkeit in Führung zu gehen, doch trotz Dauerfeuer und viel Druck konnten die Indians wieder einmal nicht die Chancen nutzen.
So etwas bestrafen Spitzenmannschaften wie München eiskalt. Zwar scheiterte zuerst noch Nicklas Hede mit einem berechtigten Penalty an Münster doch wenig später zog Christian Wichert bei einem schnellen Angriff kurz hinter der blauen Linie ab und ein Indians Verteidiger fälschte den Puck so ab, dass die Hartgummischeibe genau zwischen die Hosenträger von Jan Münster zum 1:2 rutschte. Erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.

Im letzten Drittel stellte Pat Cortina sein Team deutlich defensiver ein und machten es den weiter angreifenden Indians sehr schwer zu klaren Tormöglichkeiten kommen. Die beste Chance vergab John Hughes nach einem Mares Pass. Trotz weiterhin großes Einsatz zogen die Gäste den Indians langsam den Zahn. Den Schlusspunkt setzte dann wieder ein junger deutscher Stürmer der Gäste. Einen Konter über Lavallee und Buchwieser schloss Mario Jann in der 56. zum 1:3 Endstand ab.

Die offiziellen Statistiken vom Spiel auf Pointstreak


21/2/10, 23:04
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